Das ist Kampfsport
Trainer
Alfred Molitor
5. DAN Shotokan Karate
3. Antas / DAN Combat-Arnis
2. DAN Bojutsu
Lizenzierter Übungsleiter im Sportbund Rheinhessen
Lutherring 7
67575 Eich
Tel./Fax 06246 907965
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Unser Ziel im Training heißt: miteinander lernen
konzentriert und individuell in kleinen Gruppen üben
Selbstvertrauen durch Selbstverteidigung entwickeln
die Herausforderung für Körper und Geist annehmen
zusammen Spaß haben
KARATE - Ursprung und Philosophie
Karate ist ein Kampfsport, dessen Ursprünge bis etwas 500 Jahre n.Chr. zurückreichen.
Chinesische Mönche, die keine Waffen tragen durften, entwickelten aus gymnastischen
Übungen im Lauf der Zeit eine spezielle Kampfkunst zur Selbstverteidigung. Diese
Kampfkunst galt auch als Weg der Selbstfindung und Selbsterfahrung. Als Sport ist
Karate relativ jung: Erst Anfang dieses Jahrhunderts entstand in Japan aus der
traditionellen Kampfkunst ein Kampfsport mit eigenem Regelwerk.
Auch heute noch spiegelt sich im Karate-Do die fernöstliche Philosophie wider.
Übersetzt bedeutet "Karate-Do" soviel wie "der Weg der leeren Hand". Im wörtlichen
Sinn heißt das:der Karateka (Karatekämpfer) ist waffenlos, seine Hand ist leer.
Das "Kara" (leer) ist aber auch ein ethischer Anspruch. Danach soll der Karateka
sein Inneres von negativen Gedanken und Gefühlen befreien, um bei allem, was ihm
begegnet, angemessen handeln zu können.
Im Training und im Wettkampf wird dieser hohe ethische Anspruch konkret:
Nicht Sieg oder Niederlage sind das eigentliche Ziel, sondern die Entwicklung
und Entfaltung der eigenen Persönlichkeit durch Selbstbeherrschung und äußerste
Konzentration. Die Achtung des Gegners steht an oberster Stelle.
ARNIS Die Kunst der wirbelnden Stöcke
Arnis ist eine seltene Kampfkunst und Selbstverteidigung, die vor vielen Jahrhunderten auf den Philippinen entwickelt wurde. Arnis, als Verteidigung mit einem gehärteten, etwa 70cm langen Stock aus Spezial-Holz entwickelt, gehörte zu den wichtigsten Kampfsystemen, mit dem sich die philippinischen Ureinwohner gegen mit Schwertern und Rüstungen schwerbewaffnete Eroberer erfolgreich zur Wehr setzten. So verlor Magellan und viele seiner Soldaten ihr Leben und ihr Bezwinger, der philippinische Lapu Lapu, wurde mit einem Denkmal als einer der berühmtesten Volkshelden gefeiert. Heute ist Arnis ein blitzschneller Sport (die Stöcke können bei Meistergraden bis 150km/h erreichen), ein erstklassiges Reaktionstraining, aber besonders auch eine wirkungsvolle Selbstverteidigung, wenn man die Prinzipien richtig verstanden hat, so daß man z.B. mit einem billigen Regenschirm, einer Handtasche, einer Aktenmappe, einem Buch oder Schlüsselbund, ja sogar mit einer zusammengerollten Zeitung, auf beinahe unglaubliche Weise Abwehrtechniken durchführen kann. Arnis ist eine Kampfkunst, die ihre Wurzeln in den bewährten, jahrhundertealten Waffentechniken der philippinischen Dschungelkämpfer hat ist einfach, durchdacht und logisch, also eine effektive Selbstverteidigung mit und ohne Waffen ist systematisches Training, kein Selbstverteidigungs-Schnellkurs ist situatives Handeln - Selbstverteidigung, so wie die Situation es erfordert erzielt durch seine Techniken maximale Wirkung bei minimalem Aufwand
Kobudo
Kobudo Techniken des waffenlosen Kampfes und des Kampfes mit Waffen gab es bereits seit Urzeiten. Und weil kaum geschriebenes Material über die frühe Geschichte der Kampfkunst vorhanden ist, wissen wir weder, wer sie erfunden und entwickelt hat, noch woher sie ursprünglich stammt. Man nimmt jedoch übereinstimmend an, dass die Kampfkunst sehr früh nach Okinawa gekommen war Damals, in Zeiten des politischen Haders, verbot Sho Hashi, der die drei Hauptreiche der Inselgruppe zu einem einzigen vereinigt hatte, dem gemeinen Volk das Tragen von Waffen wie beispielsweise das Schwert oder den Speer, um mögliche Rebellionen im Keime zu ersticken. Durch dieses Dekret des Vasallen der Herren von Kagoshima wurde das Inselreich jedoch eine leichte Beute für Banditen und Piraten. Um dem königlichen Erlass nicht zuwiderzuhandeln, übten sich die damaligen Bewohner von Okinawa im Geheimen in den Techniken der waffenlosen Kampfkunst, Okinawa-Te, dem Vorläufer des heutigen Karate. Gleichzeitig erlangten sie eine einzigartige Fertigkeit in der Nutzung ihrer Alltagsgeräte wie beispielsweise der Stock oder das Ruder als todbringende Waffe. Um ungestört üben zu können, wurden Elemente der Kampfkunst in den traditionellen Volkstanz von Okinawa eingebaut. Wenn die Leute dann vorgaben, ihre Tänze zu üben, arbeiteten sie in Wirklichkeit an ihren Katas.
Kobudo Waffen
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Letzte Änderung am Sonntag, 5. September 2010 um 15:26:42 Uhr.




